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Erläuterungen zu den Importparitäten |
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Stand: 24.04.2012 Unter Importparitäten versteht man die Summe der
kalkulatorischen Kosten für Importware vom Kauf fob ARA bzw. im Norden cif
Hamburg (NWE) bis zur Bereitstellung frei TKW ab inländischer Lieferstelle.
Da Produktimporte einen wesentlichen Teil der Versorgung des dt.
Mineralölmarktes darstellen und entscheidend zur Preisbildung beitragen,
dienen Importkostenkalkulationen der Preisorientierung, ergeben aber nicht
zwingend den Marktpreis, da auf diesen noch weitere Einfluß-faktoren wirken.
Auch ist wichtig, welche Kosten in welcher Höhe berücksichtigt werden. Die vom O.M.R. veröffentlichten Importparitäten basieren
auf Importkostenkalkulationen, die die Hauptkostenbestandteile
berücksichtigen, bei denen jedoch andere Faktoren wie Additivierungskosten,
Schwund, Handelsmargen, Finanzierungsvor-/-nachteile usw. nur pauschal mit
EUR 2,00/t bei DK und HEL sowie EUR 2,50/t bei OK veranschlagt werden. Um zu aussagefähigen Angaben zu kommen, werden die
Durchschnittswerte der berücksichtigten Kostenfaktoren (Produktpreise, US-$,
Fracht, Umschlag) für die TKW-Importkostenkalkulation benutzt, die dann
entspr. "Mittlere Importparitäten" (MIP) ergibt. Die Darstellung der MIPs zeigt in tabellarischer Form ihre
Entwicklung im Tagesverlauf und kann vorbehaltlich anderer Einflußfaktoren so
Hinweise auf die mögl. Richtung der Marktpreise und die Intensität ihrer
Veränderung geben. die Berechnung der MIPs erfolgt mehrfach täglich nach
folgendem Schema, wobei Ingolst. = Karlsr. + Aufschlag 50 Cent.
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